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Ail rose

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23. April 2018 – 18:02

L´ail rose de Lautrec date du Moyen-Âge, Lautrec  si situe dans le département du Tarn.
C´est en 1959 que des jeunes agriculteurs ont mis en valeur la qualité  d´une production locale.
Ses goûts sont remarquables, i l est doux, sucré et convient à chaque types de recettes.
Sa conservation est très longue, si …

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Chablis 1er Cru Montmains 2012 – wenn Adel auf Kohl trifft. 17.11.2015

Eingereicht on 29. November 2015 – 13:25

Wie so oft erwähnt, sollte man jede Scheu beiseite lassen und keinen übergroßen Respekt zeigen wenn es um Wein geht. Natürlich geht es auch wie immer um mehr als „schmeckt mir- schmeckt mir nicht“ und deswegen geht es heute um einen Wein, der einem auf ganz natürliche Weise die Schuppen von den Augen fallen lässt.
Der Montmains vom Château de Béru liegt bei über 36 Euro wenn man ihn denn bekommen kann. Und nur wenige würden sich trauen, solch einen Wein mit etwas anderem als Hummer oder Kobe-Rind zu servieren. Wir nehmen dazu einfach einen Spitzkohl, einige Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und was sonst so in einer deftigen Eintopfküche herumliegt und lassen alles fein geschnitten im großen Wok schmoren und durchziehen. Wichtig ist nur : Biogemüse mit Eigengeschmack und nicht allzu sehr würzen. Am Schluss etwas gutes Öl. Früher wurde man da wohl wegen Majestätsbeleidigung an den Pranger gestellt. Aber warten wir mal ab.
Natürlich kann man so einen Wein nicht einfach stehen lassen bis das Essen auf dem Tisch ist. Außerdem braucht er ja wie jeder gute Chablis etwas mehr Temperatur und so kann man die Zeit in der er die 3-4 Grad mehr als Kühlschranktemperatur hat gut nutzen um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Mit drei Jahren ist es immer noch ein junger Wein, der allerdings letztes Jahr schon stark beeindrucken konnte. Jetzt ist das für solche Granaten aus dem Chablis typische Butter-Brioche in absoluter Eleganz in der Nase. Mandelaromen, Birne, reife Mirabelle, Pfirsich untermalen das. Er kommt mit samtiger Eleganz und Fülle in den Mundraum, füllt ihn komplett aus und zeigt eine wahrhaft zauberhafte Dichte an Mineralität, Jod und Salz. Bestechend das Gefühl einen fast materielosen Wattebausch im Mund zu haben. Der Wein füllt jeden Raum.
Trotz allem kommen keine Zweifel an unserem zugedachten Gericht auf. Bis es auf dem Teller ist macht der Wein schon eine Entwicklung durch. Alles wird fetter und unaufdringlich elegant. Viel runder und abgestimmter. Das zeigt wie wahr das mit der Temperatur und den Chablis ist. 11-13° machen noch einmal einen himmlischen Unterschied aus.
Jetzt kommt der Einwok. Und was soll ich sagen ? Das passt doch wie die Faust aufs Auge. Alles rundet sich hervorragend ab und hebt sich gegenseitig. Die Klasse des Montmains ist so vor allen Zweifeln erhaben, dass wohl alles damit schmecken könnte.
Wer das einmal erlebt hat fragt auch nicht mehr nach der Rechtfertigung des Preises und es ist klar, dass jeder preiswerte Wein dagegen wie ein Hempel aussehen würde. Noblesse oblige gilt hier mehr denn je im besten Sinne der Redewendung. Wer also noch Flaschen des Jahrgangs sein eigen nennt, kann jetzt viel Spaß haben oder noch ein paar Jahre warten.
Was lernen wir daraus :
1. Vin naturel in biodynamisch kann absolutes Spitzenniveau haben
2. Weine in der Preisklasse – wenn sie ihr Geld wert sind, setzen sich deutlich von allem preiswerteren ab
3. solche Flaschen sind leider trotz aller Ehrfurcht immer zu schnell leer.

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