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Baie Sansho

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13. Februar 2019 – 7:55

Terre Exotique wurde von dem Franzosen Erwann de Kerros aus Rochecarbon am Ufern der Loire gegründet.

Terre Exotique bietet ein großes Sortiment an originellen und gastronomisch kreativen Gewürzen von hoher Qualität. Die hocharomatischen Kompositionen werden noch von Hand geröstet, gemahlen, gemischt und verpackt.
Dieser Koffer « Reise in die Welt der Pfeffer » beinhaltet …

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Ernteabschlussbericht – das Fiasko 2013

Eingereicht on 6. November 2013 – 13:27

In den Vorberichten zur jeweiligen Situation während des Jahres konnte man ja schon erahnen, dass es dieses Jahr eines Wunders bedurft hätte, um noch einen einigermaßen guten Jahrgang erwarten zu können. Zwar sind andere Gebiete während des Jahres schon durch Gewitterstürme, Hagel und Kälte zur falschen Zeit beileibe härter getroffen worden und verzeichnen einen fast 100%igen Ernteausfall, aber auch bei unseren Winzern erheben sich keine Lobgesänge.
Die rein quantitativen Einschätzungen bewegen sich zwischen positiv gesehenen 30 % Ausfall, bis zu nur 30 % Erntemenge. Wobei einige Sorten, wie die Edelsüßen, der Primeur oder der Syrah zum Teil komplett ausfallen werden. Der Befall, bzw. deren Anfälligkeit waren zu stark, um eine Produktion zu ermöglichen.
Betrachtet man die Qualität der doch geernteten Sorten, kann man keinen guten Jahrgang erwarten und muss sich damit trösten, dass wir in den 2010, 2011 und 2012er Jahrgängen geradezu verwöhnt wurden. Also hier schon einmal der Tipp, sich fürs nächste Jahr mit einigen von diesen Jahrgängen – solange noch vorrätig – ein zu decken.
Natürlich wird es wie immer auch Ausnahmen geben. So kündigen erste Proben von Mauzac noir, Duras und Prunelart von Plageoles doch besondere Weine an. Auch Der Cuvee Marguerithe von Bois Moisett kann hoffen lassen. Das ist wohl dem besonders hohen Aufwand an schon bei der Ernte vollzogenen Auslese zu verdanken.
Das rückt auch einen anderen Aspekt in unseren ja manchmal über kritischen Blick. Aus dem Lesegut 2013 einen guten oder auch nur akzeptablen Wein hin zu kriegen, ist nur durch eine bei der Handlese sorgfältigst vollzogene Aussortierung aller verfaulten Partien der Rebe zu erreichen. Allergrößte Zweifel sind bei mit der Maschine geernteten Mengen angebracht. Ich würde jedem anraten, beim Kauf eines Weines aus dem Jahrgang 2013 nur handverlesene Weine zu kaufen und die Finger von jeder Großproduktion zu lassen. Die Hemmungslosigkeit beim Einsatz von Spritzmitteln während des Jahres wird sich dieses Jahr innerhalb der Verarbeitung in Form vom Einsatz chemischer Mittel fortsetzen. Verfaultes Lesegut zu einem noch geradewegs trinkbaren Produkt zu verbiegen, verspricht einen tollen Cocktail aus Zusatzstoffen, die im Wein einfach nichts zu suchen haben. Und da Wein leider immer noch nicht unter das Lebensmittelrecht fällt, stellen diese Weine für mich einen Anschlag auf meine Gesundheit dar.
Erfreuen wir uns also noch der wenigen verfügbaren Mengen am ersten Jahrhundertwein von 2011 und hoffen auf den Jahrgang 2014.

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