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Figues

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10. November 2017 – 21:16

Le figuier est un petit arbre, le plus souvent de trois à quatre mètres de haut.
Il existe plus de 250 sortes de figuiers.
Les variétés de figues sont classées en trois catégories : les figues vertes (ou blanches), les figues grises (ou rouges) et les figues noires (ou violettes)…..

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Gut Ding will Weile haben und über dösend schwebende Aufmerksamkeit

Eingereicht on 17. Juli 2012 – 14:50

Da nimmt man sich mal vor mit genügend Zeit sehr aufmerksam auf die Suche nach dem besten zur Zeit angebotenen Rosé zu gehen und Pustekuchen. 7 Zungen und Nasen plagen sich zwei Tage durch Menschengewühl und sommerliche Temperaturen, erobern sich am Winzerstand einen Platz um einen kühlen Rosé zu genießen. Abends geht es dann ans Eingemachte und leider könnte man nur Kompromisse machen. Es blieben also nur „der geht so“ oder „der ist nicht schlecht“ Rosés übrig. Das kann ja in manchen Jahren passieren. Auch in einem Gebiet, wo der Rosé eigentlich eine Bank ist.
Nun blieben für noch einmal 4 Tage 5 Zungen übrig, die weitere 12 Domainenbesuche später immer noch nach dem Toptropfen lechzten. Dann der letzte Versuch in der Woche – und obwohl er halb daneben ging, weil der Winzer seinen Rosé nicht kühl genug präsentieren konnte, entführten wir eine Flasche zum späteren Begutachten.
Jurançon noir – findet man nur noch selten und dann eher südwestlich von hier am Rand der Pyrenäen. Eine Rebe die zwar hoch hinaus wächst, aber wenig Ertrag bringt. Deswegen ist sie in der modernen und hochproduktiven Zeit nicht gerade Eine, die nachgepflanzt wird. Man muss sie eher schon suchen, weil sie rar wird. Unser Winzer hier hatte sie quasi auch ausgegraben. Ihm ist ein völlig verwildertes Weinfeld in seiner Nachbarschaft aufgefallen und nachdem er heraus gefunden hatte was sich dort unter Bergen von Unkraut verbarg, hat er die Parzelle gekauft. Zum Glück muss man sagen, weil sowohl der Rote den er daraus macht und der vom jungfräulichen Saft der noch nicht gepressten Trauben produzierte Rosé sind vom Feinsten.
Da hatten wir doch noch einen Rosé für die Sommerprobe gefunden, den wir stolz präsentieren konnten.
Damit wäre normalerweise das Kapitel abgeschlossen, aber wieder einmal zeigte sich, dass konzentriertes Suchen nicht immer zwangsläufig zum Erfolg führt. Manchmal muss man mit völliger Gelassenheit Dinge auf sich zukommen lassen. Die Proben waren also schon geplant und die Bestellungen gemacht, da drängt mir quasi bei einem Besuch ein Winzer seinen Rosé auf – „nur mal so zum Probieren“. Man sollte solche Gelegenheiten nie verstreichen lassen. Am nächsten Abend gut gekühlt probiert, dauerte es keine 5 Minuten um eine Bestellung nachzuschieben. Auch der – obwohl schon zu viel bestellt war – muss mit nach Köln.
Da ich dann bei der Abholung der Bestellung einige Minuten warten musste, nahm ich die Gelegenheit wahr, in einem kleinen Dorf wo eine Domaine einen netten kleinen „Showroom“ hat, kurz einen Blick rein zu werfen, um deren diesjährig ergatterte Goldmedaille zu probieren. Welche Überraschung, dass es sich um den Rosé handelte. Den hätte man auch bestellen können. Da aber schon alle Bestellungen bis auf die letzte eingeladen waren, nahm ich nur eine Flasche für unserer Aktion „Roses für harte Kerle“ und die Sonntagsmatinee mit nach Köln.
Diese Aktion präsentierte nun im Vergleich neben diesen drei außergewöhnlichen Krachern einige aus dem normalen Programm der vorigen Jahre. Zwei Kundenreaktionen waren auffällig : 1. die Verwunderung über Rosés, die nachhaltig wirken, eine unglaubliche Kraft und dichte Struktur entwickeln und 2. die Spannbreite in der Klasse, die natürlich auch darauf zurückzuführen ist, dass im Gaillac auf 13 rote Sorten zugegriffen werden kann und gerade beim Rosé Unterschiede schön auffallen.
Auch verwunderlich für uns war, dass der Goldmedaillenrosé neben dem auch mitgebrachten prämierten Roten von Brousse und den in der Gaillacwoche verkosteten anderen prämierten Weinen eine erstaunliche Qualität zeigen konnten die wirklich hervorstach. Das provozierte trotz all unserer Ressentiments den Medaillen gegenüber eine Idee fürs nächste Jahr. Nach der Teilnahme an der Medaillenvergabe werde ich alle prämierten Domainen anfahren, um die Goldmedaillen mit nach Köln zu bringen. Dann gibt es innerhalb der Wochenaktionen bei gaillac-et-voisins einen Tag mit sämtlichen Goldmedaillen.

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