Für individuelle private Veranstaltungen können Sie Stéphane direkt kontaktieren. Er kann alle Details mit Ihnen absprechen. Im November bin Ich selber wieder in Köln und vielleicht haben Sie Lust eine kleine öffentliche Probe mit zu machen : Ort – Bioladen Kraut&Rüben in der Balthasarstr. 52 im Agnesviertel. Zeit : Samstag 18.11 14 – 18 Uhr. Ihr Gourmetschmiedeteam.
Figues

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10. November 2017 – 21:16

Le figuier est un petit arbre, le plus souvent de trois à quatre mètres de haut.
Il existe plus de 250 sortes de figuiers.
Les variétés de figues sont classées en trois catégories : les figues vertes (ou blanches), les figues grises (ou rouges) et les figues noires (ou violettes)…..

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Lecker Wein

Eingereicht on 3. Februar 2016 – 1:02

Als Kriterium für die Güte von Wein nicht verwendbar.
Für meine Entscheidung zum Kauf das letztendliche Kriterium wenn ich nicht nur mit dem Wein spekulieren oder angeben will.
Wieso?
„Lecker“ ist oft ein Kriterium, das beim Verzehr für die qualitative Einschätzung genutzt wird. Für mich ist es ein rotes Tuch.
Was sagt das denn? Ich bin in dem Moment des Verzehrs in einer bestimmten Stimmung und übertrage diese auf ein Ensemble von Sensationen wie Geschmack, Haptik, Geruch, Erinnerungen, Erwartungen…
Oder einsteht die Stimmung durch die Zusammenführung der Sensationen? Die Frage nach Huhn und Ei sei woanders zu klären. Hier geht es mir um die Verbindung von lecker und gut. Zu oft wird das synonym verwendet.
Betrachte ich mal ein gebratenes Hähnchen. Goldbraune Kruste, saftig duftend und das Fleisch mit der Zunge teilbar. Jeder kann sich da ein anderes Beispiel vorstellen. Selbst Veganer. Es variiert nur das Objekt der Begierde.
Bleibe ich rein beim Geschmack, kann ich Acrylamide, Nitrosamine, Hormone, Pestizide, ungesättigte Fettsäuren, Schwermetalle, sämtliche E’s mit Nummern dahinter, oder Verschleierungen wie „Light“ oder Fruchtzubereitung vergessen und behaupte weiterhin, dass es lecker und sogar „gut“ war. Lecker kann es für mich ja gewesen sein. Meist überstrahlen einige Dinge, wie die knackige fetttriefende Haut, eindeutige und deutliche Aromen, jegliches Bedenken. Klar hat man schon Berichte über Massentierhaltung gesehen. Klar hat man schon von den Bedenken gegen die Inhaltsstoffe oder Nebenprodukten gehört. Wer kennt nicht die Warnungen? Nur so oft in der Woche essen, nicht mehr als… Aber wen stört das schon? Ist doch lecker. Und ich lebe doch noch. Macht also doch gar nichts. Wer also dieses Wissen einfach beiseite schieben kann, hat es manchmal einfacher.
Beim Wein ist das mit den Bedenken noch schwieriger, weil das Produkt Wein zu oft mit vergorenen Trauben verwechselt wird. Heutzutage ist das normalerweise ein hochtechnisiertes Produkt der Weinindustrie. Und genauso wie in anderen Bereichen wird bei der Produktion nicht gekleckert, sondern geklotzt. Das fängt nicht erst beim Chemieeinsatz während der Wachstumsperiode an. Düngung, Pestizide, Herbizide, Fungizide. Schon die heutigen neu gepflanzten Stöcke sind Hybride oder gentechnisch manipulierte Sorten. Im Keller geht es direkt weiter. Gentechnische Hefen, Enzyme, Stabilisatoren, etc auf der chemischen Seite, aber auch technische Verfahren wie Dealkoholisierung, Entsäuerung führen letztendlich zu einem Massenprodukt mit einem vereinheitlichten Geschmack, der weltweit funktionieren muss. Na viel Spaß damit.
Also lecker ist für mich was anderes.

Ich verweise noch einmal auf zwei Artikel :
Sachen die nichts im Wein zu suchen haben
moderne Zeiten

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