Für individuelle private Veranstaltungen können Sie Stéphane direkt kontaktieren. Er kann alle Details mit Ihnen absprechen. Im November bin Ich selber wieder in Köln und vielleicht haben Sie Lust eine kleine öffentliche Probe mit zu machen : Ort – Bioladen Kraut&Rüben in der Balthasarstr. 52 im Agnesviertel. Zeit : Samstag 18.11 14 – 18 Uhr. Ihr Gourmetschmiedeteam.
Figues

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10. November 2017 – 21:16

Le figuier est un petit arbre, le plus souvent de trois à quatre mètres de haut.
Il existe plus de 250 sortes de figuiers.
Les variétés de figues sont classées en trois catégories : les figues vertes (ou blanches), les figues grises (ou rouges) et les figues noires (ou violettes)…..

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Ohne große Aufregung – Les Petites Rangées – Domaine de Cazaban

Eingereicht on 18. März 2016 – 17:02

Eher selten macht ein Wein, der am Ende heiß geliebt wird, so wenig Tamtam bis eben zum Ende.
Am Anfang präsentiert er sich durch eine Farbe die alles überstrahlt. Ein brillantes Rot – obwohl jung nicht ins violette geleitend. In der Nase sauber. Noch etwas separiert alles, aber versprechend. Frucht ist dunkel und angedeutet, Schwarzkirche, Wacholder, Kräuter. Sofort wird es spannend, weil er einem partout nicht verraten will, wohin er sich entwickeln wird. Im Mund auch noch etwas zerrissen. Die Entscheidung, ihm erst einmal noch eine Stunde zu geben, kommt also nicht von ungefähr. Das heißt nicht, man könne ihn jetzt noch nicht trinken. Er macht jetzt schon was her und Freunde kräftigerer Weine mit etwas Pelz würden ohne Bedenken weiter machen. Wir warten.
Eine Stunde reicht nicht aus. Das ist schnell klar. Die Entwicklung geht in Richtung Gesamtabstimmung, nicht in Richtung ‚expressiver werden‘. Er wirkt jetzt etwas dunkler als er sowieso schon war. Was soll man davon halten? Unauffällig. Will er überhaupt mehr sein? Also noch einmal warten.
Nach drei Stunden erkennt man einen Wein, der nicht durch laute Sensationen seinen Reiz aufbauen will. Er wird runder und voller. Die Nachbarschaft zum Minervois ist auffällig, obwohl wir es hier mit völlig anderen Rebsorten zu tun haben. Hier sind Syrah, Merlot und Cabernet abgefüllt. Die neun Monate im Fass merkt man nicht wirklich. Auch das Wissen um Machart und Sorten hilft nur in Teilen weiter. Einzige Frage ist, wie die Würze da rein kommt. Das hält den Kopf wach. Rein geschmacklich überzeugt der Wein immer mehr. Er fügt sich nun herrlich im Mund zusammen. Gleitet über die Zunge und wirkt samtweich ohne ölig zu sein. Der Pelz ist immer noch da und öffnet die Poren. Ein fast unauffälliges aber permanentes Nachlaufen setzt ein. Das passt zum dezenten Gesamtcharakter. Er schmeichelt sich ein.
Auch jetzt könnte man mit Vergnügen weiter trinken. Wir lassen den Wein für morgen stehen.
Tag 2
Er verblüfft weiterhin. Er will partout nicht laut werden. Das entwickelt sich zu einer Diskrepanz. Ein Wein der richtig angenehmen Spaß macht, ohne sich aufzudrängen. Die vollen Schlucke und das schaufeln im Mund werden immer besser und ich kürze das einfach ab jetzt. Neues kommt nicht dazu, aber die Freude über den nächsten Schluck wächst weiter.
So bleibt am Schluss die große Verwunderung, wie der Wein ohne groß Beschreibbares, zu einem Leckerbissen werden kann.
Wer einen ruhigen unaufgeregten entspannten Abend haben will, liegt mit dem Wein richtig. Aufmachen, einen Tag warten und viel Vergnügen.

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