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13. Februar 2019 – 7:55

Terre Exotique wurde von dem Franzosen Erwann de Kerros aus Rochecarbon am Ufern der Loire gegründet.

Terre Exotique bietet ein großes Sortiment an originellen und gastronomisch kreativen Gewürzen von hoher Qualität. Die hocharomatischen Kompositionen werden noch von Hand geröstet, gemahlen, gemischt und verpackt.
Dieser Koffer « Reise in die Welt der Pfeffer » beinhaltet …

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Porte ouvert bei Castan

Eingereicht on 27. April 2014 – 23:30

Es war mal wieder soweit. Castan lädt ja regelmäßig ein um die Kunden und Interessierten zu informieren und verwöhnen. Das triste Wetter das zur Zeit über ganz Frankreich hängt und vielen Leuten den Besuch der jetzt startenden Vide Greniers vermiest kann einem beim Besuch einer Destillerie völlig egal sein. Die Halle ist von den Brennern schön aufgewärmt und den Rest übernehmen die präsentierten Brände und Whiskeys. Hier können die vorbereiteten Crêpes schon mit Mirabellenbrand und Pfirsischlikör beträufelt werden, oder am Whiskeytisch kann man sich zwar die Nase lang machen lassen, weil die dargebotenen VilaNovas nicht mehr oder noch nicht verfügbar sind aber aus kleinsten Bechern begutachtet werden können.
Die Familie ist geschäftstüchtig – das zeigt die schon um 10 Uhr angesetzte erste Führung und anschließende Fütterung mit Leckereien. Da kann man sicher sein, dass sich vor 10 Uhr auch wirklich schon Leute Sonntags aus dem Bett schälen und sich auf den Weg machen. So ist den ganzen Tag durchgehend etwas los. Auch andere Größen sind morgens schon an zu treffen. So ist Altvater Albert von der Domaine de Labarthe im Gespräch mit Vater Castan vertieft.

castan_vaeter
Es geht viel um das letzte Urteil gegen einen Biowinzer, der nicht mit chemischen Mitteln (Herbizide/Pestizide) spritzt. Kein Scheiß jetzt. Die Franzosen haben tatsächlich einen Biowinzer verurteilt, weil er nicht mit den normalen Mitteln arbeitet.
Dazu kommt noch ein Bericht über Hintergründe.
Was an diesem Morgen wirklich interessant war : die Vorabprobe eines Rey-Whiskey. Ich hatte davon noch nichts gehört. Ich bin aber auch kein Experte, was die Geschichte von Whiskey angeht. Allerdings kann ich gut schmecken und diese Probe hat mir gut geschmeckt. Völlig anders als die Gerstenbrände. Er ist viel viskoser und kommt fett rein wie Sahne. Er hat eine viel hellere Farbe und er schmeckt vollkommen anders. Zum Teil, weil kein Torf im Spiel war. Zum Teil auch, weil er nicht wie wohl normal mit 51% Roggen angesetzt wurde. Hier sind es 100%. Mal wieder typisch Castan. Wenn schon denn schon. Erstaunlich ist auch, dass er nach dem zweiten Schluck eine ganze Bandbreite von feinen Unteraromen entwickelt. Frische Kräuter, sogar Frucht. Er ist noch jung und schon ganz schön glatt. Aber darauf können wir noch bis Ende 2015 warten.
Eine andere Sache liegt da inzwischen näher. Wir erwarten ja Ende des Jahres den neuen Torfwhiskey. Ich hatte es ja schon in einem anderen Bericht erwähnt, dass ich kein wirklicher Freund von zu starkem Torfgeschmack bin und bisher eine wahre Zuneigung zu den leicht getorften entwickelt habe. Aber dieser, der eindeutig über meinem Limit liegt, gefällt mir trotzdem. Da kommen halt noch viele andere Dinge dazu die einen Gegenpol zu dem deutlichen Torfton bilden. Das ist wie bei Rotwein der eindeutig Holz hat. Wenn die Fruchtseite genug Dichte hat, ist das absolut in Ordnung und kann sogar ein Hammer sein. Jedenfalls bin ich froh für Köln 8 Flaschen (von denen schon drei fest vergeben sind) ergattert zu haben. Ihr wisst ja – hier ist alles limitiert und man kann froh sein etwas zu bekommen. Somit kann ich jetzt eine erste Subskriptionsliste eröffnen und Interessenten eine Reservation anbieten. Es wird ein Single Malt der zuerst in neuen Allier Fässern aus Merrain Eiche war. Die zweite Lagerung läuft zur Zeit in Fässern von Carcenac in denen edelsüßer Weißwein gelagert war. Die wahrscheinliche Prozentzahl : 47. Und die waren bei der heutigen Stichprobe nicht so zu spüren. Das Teil hat „Materie“ die die Prozente leicht abfedert. Ein rundes Ding für 69 Euro. Vollbio. Wer also Lust hat kann sich kurz im Kommentar melden oder ein Mail schreiben. Sie werden im März 2015 in Köln ankommen.
So ungefähr sähen die Flaschen aus, wenn man bei Castan den Tag der offenen Tür mitgemacht hat und schon nicht mehr hundertprozentig geradeaus blicken kann.
castan_nach_drei_glaesern
Also einen schönen Sonntag noch und bis zum nächsten Mal.

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