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7. Juli 2017 – 13:45

Les sureaux sont des plantes herbacées voir des petits arbustes de quatre mètres de hauteur à fleurs blanches.

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Wer laut schreit hat nicht recht, aber wer den Kopf in den Sand steckt ändert nichts

Eingereicht on 7. September 2013 – 18:02

In der letzten Ausgabe der französischen Biocontact Nummer 238 wurde ein Artikel veröffentlicht, der aufhorchen lässt. Die „INSERM“ (Institut national de la santé et de la recherche médicale) ist die hoch-staatliche Stelle und ein Prestigeobjekt der Franzosen. Was dort veröffentlicht wird, ist über alle Zweifel erhaben. Das kann natürlich auch eingesetzt werden indem Ergebnisse, deren kalte statistische Zahlen ja immer interpretiert werden müssen, doch auch immer dem politischen und wirtschaftlichem Interesse angepasst werden können. Das geht immer nur bis zu einem gewissen Grad und manchmal scheint eine Art moralische Instanz dann zu verhindern, dass es sich immer noch harmlos anhört. So auch bei den letzten Studien zu Langzeitfolgen von Pestiziden in direktem Kontakt, von Rückständen in Lebensmittel oder in Tafelwässern.
Als eindeutig wird es nun erachtet, dass die jahrzehntelange Bombardierung durch Pestizide auf allen Ebenen der Lebensmittelproduktion, die von der herstellenden Industrie als harmlos dargestellten und von den Kontrollinstanzen verharmlosten Folgen, nicht nur die verschiedensten Krebsformen auslösen und fördern, sondern auch an anderen Krankheitsbildern wie Parkinson und Alzheimer eine entscheidende Rolle spielen.
Aber nicht nur auf dem Gebiet der Gesundheit spielen die Pestizide eine große Rolle. Ein immer noch viel zu unbeachtetes Gebiet mit unausdenklichen Folgen finden wir an anderer Stelle. Die weltweite Lebensmittelprooduktion kann ohne einen Faktor überhaupt nicht funktionieren : Bienen. Ohne deren Bestäubung passiert überhaupt nichts. Und inzwischen ist eindeutig, das auch dort die Pestiziede einen verheerenden Schaden anrichten. Das weltweite Bienensterben bereitet immer mehr Probleme. Noch kann sich niemand vorstellen, was außer hoheren Lebensmittelpreisen da auf uns zukommt. Sprechen Sie einmal mit Imkern darüber.
Uns geht es ja hier um Genuss, und dem sollte nicht eine Ausblendung von Realität vorhergehen. Woher Sachen kommen und was mit deren Genuss und vorher schon mit deren Produktion verbunden war sollte dabei eine Rolle spielen. Auch wenn es unangenehm sein sollte sich dafür zeit zu nehmen, so lege ich allen nahe sich einmal auf folgenden Seiten umzusehen :

französische Aktivistenseite für Umweltfragen
Dort kann man mal kurz deren 2013er Pressepublikationen Revue passieren lassen. 205 interessante Seiten von veröffentlichten Schreckensmeldungen quer durch die französische Zeitungswelt.
oder direkt auf der Seite des Institut INSERM

Hier kann man die offizielle Pressemitteilung darüber lesen.
Klar ist in einer freiheitlichen Gesellschaft die individuelle Entscheidung zu respektieren und jeder kann selber entscheiden, wie er seinem Ableben schneller entgegen gehen möchte. Ich würde es da dann eher statt mit zweifelhaften Genussmitteln, frei nach Schwitters mit Spielen und Lachen versuchen.

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